Kategorie: 2007 - Seite 3 - Charité

Genom-Analyse bei der sporadischen ALS

Bei mehr als 95 % der ALS-Patienten liegt eine sporadische ALS vor, bei der keine offensichtliche Vererbung besteht. Trotz des Fehlens einer familiären Häufung bei der sporadischen ALS sind genetische Faktoren im Ursachengefüge anzunehmen. Das bisherige Krankheitskonzept der sporadischen ALS besteht darin, dass zahlreiche bisher unbekannte genetische Faktoren und möglicherweise verschiedene Umweltfaktoren in spezifischer Weise

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Ergebnisse der Therapiestudie TCH346 veröffentlicht

In der neurologischen Fachzeitschrift Neurology wurden die Ergebnisse der klinischen Studie mit dem Medikament TCH346 veröffentlicht (Neurology 2007; 69:776-784). Das Medikament TCH346 wurde in einer internationalen Studie untersucht, da in grundlagen-wissenschaftlichen Experimenten eine Verminderung der Neurodegeneration gezeigt wurde. 591 ALS-Patienten wurden an 41 Zentren in 10 Ländern bei dieser Studie eingeschlossen. In Deutschland haben die

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Benefizgala „Charity for Charité“ zugunsten der ALS im April 2008

Seit dem Jahr 2004 veranstaltet die Charité mit Partnern und Prominenten aus Politik und Wirtschaft eine jährliche Benefizveranstaltung, die eine engagierte Öffentlichkeit auf medizinische Problemstellungen und notwendige Forschungsaktivitäten aufmerksam macht. Die Charité und das Berliner Marriott Hotel haben dazu eine Kooperation zu sozialen Projekten gestartet: Beide Partner wählen jährlich ein medizinisch besonders wichtiges Thema aus,

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Chancen für verbesserte ärztliche Versorgung an ALS-Zentren

Seit dem 01.04.2007 wurden die gesetzlichen Grundlagen für eine ärztliche Versorgung von ALS-Patienten an spezialisierten Zentren verbessert. Im Rahmen der Gesundheitsreform wurde der § 116 b SGB V modifiziert, so dass die ambulante Versorgung von Patienten mit seltenen und schwerwiegenden Erkrankungen auch an Krankenhäusern gesetzlich möglich ist. Bisher war an Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen nur

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Beginn der PC-gestützten Selbstbewertung an der ALS-Ambulanz der Charité

Als Ergebnis des Forschungsprojektes „ALS-Manager“ mit Förderung vom Zukunftsfonds Berlin wird ab August 2007 eine Computer-basierte Selbstbewertung in die Routineanwendung der ALS-Ambulanz eingeführt. Es handelt sich um eine Selbstbewertung anhand eines strukturierten Interviews, das die Patienten selbständig oder mit Hilfe der begleitenden Angehörigen führen. Als Patienten erhalten Sie einen Laptop, auf dem Fragen mit mehreren

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Antrag für ALS-Ambulanz gemäß § 116b SGB V eingereicht

Am 01.04.2007 hat der Gesetzgeber die juristischen Voraussetzungen geschaffen, dass an Krankenhäusern eine hochspezialisierte Versorgung von seltenen und schwerwiegenden Erkrankungen erfolgen kann (siehe Nachrichten Juni 2007). Ende Juli 2007 wurde ein Antrag der Charité zur Gewährleistung einer ambulanten Versorgung von ALS-Patienten in der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales in Berlin eingereicht. Es handelt sich um

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Aktualisierung: Benefizveranstaltung zugunsten der Immendorff-Initiative in Hilpoltstein

Am 27.07.2007 ist in Hilpoltstein eine ALS-Benefizgala geplant, die von Maria Rölz-Engl initiiert wurde (siehe Nachrichten Mai 2007). Die Erlöse der Benfizgala werden zugunsten des Jörg-Immendorff-Stipendiums zur Erforschung von Ursache und Therapie der ALS eingesetzt. Jörg Immendorff hat kurz vor seinem Tod ein Kunstwerk zur Unterstützung der Benefizveranstaltung in Hilpoltstein zur Verfügung gestellt. Der Initiatorin,

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Ankündigung Golfturnier zugunsten der ALS-Forschung in Berlin am 15.09.2007

Im Juni 2005 verstarb im Alter von 35 Jahren ein Ehemann und junger Vater an den Folgen der ALS. Sven Trockel war ein enger Freund des Verstorbenen und wurde daher mit der ALS-Erkrankung konfrontiert. Zwei Jahre nach dem Tod des Freundes hat sich Sven Trockel entschlossen, eine Initiative zur Unterstützung von ALS-Therapieforschung zu ergreifen. Am

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Der Künstler Jörg Immendorff ist in den frühen Morgenstunden des 28.05.2007 in seinem Haus in Düsseldorf verstorben.

Er war seit 1998 an einer spezifischen Verlaufsform der ALS erkrankt, die sich initial mit Armlähmungen darstellte und im Verlauf mehrerer Jahre die unteren Extremitäten mit einbezog. Im Dezember 2005 war aufgrund einer ALS-bedingten Atemfunktionsstörung eine künstliche Beatmung erforderlich, die in der häuslichen Umgebung mit einem Heimbeatmungs-Team realisiert wurde. Als Todesursache ist ein plötzlicher Herzstillstand

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Benefizveranstaltung durch Initiative von Maria Rölz-Engl in Hilpoltstein am 27.07.2007

Frau Rölz-Engl ist an ALS erkrankt. Seit Beginn 2007 reifte der Entschluss, eine Benefizveranstaltung zugunsten der ALS-Therapieforschung zu initiieren. Als erfolgreiche Sportlerin im Tischtennis verfügt sie über enge Verbindungen zur Welt des Sports und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens. Frau Rölz-Engl lebt in Hilpoltstein, wo die ALS-Benefizveranstaltung geplant ist. Die Details des Programms werden nach

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