Auszeichnung für ALS-Dokumentarfilm „Wie Handschuhe voll Sand. Leben mit der Nervenkrankheit ALS“

Der Dokumentarfilm von Reinhild Dettmer-Finke wurde beim 8. Internationalen Filmfestival in Ungarn mit den „Großen Preis“ ausgezeichnet. Für den Wettbewerb waren 112 Beiträge von Filmemachern aus 15 Ländern eingereicht. Die Freiburger Filmemacherin porträtiert Menschen, die mit der ALS leben und unterschiedliche Wege des Umgangs mit der Erkrankung gefunden haben. „Der Preis ist ein Zeichen für die gelungene filmische Umsetzung des schwierigen Tabuthemas der ALS und eine Anerkennung für die Leistung des gesamten Teams, die diese Umsetzung eines wenig quotenträchtigen Themas erst ermöglicht hat“ (Reinhild Dettmer-Finke). Es handelt sich um einen 75-minütigen Dokumentarfilm, der von Tagtraum für WDR-Arte produziert wurde. Die ALS-Ambulanz der Charité war durch das Porträt einer ALS-Patientin, die an einer Medikamentenstudie unserer Ambulanz teilgenommen hatte, beteiligt.