ALS-Ambulanz der Charité für den Förderpreis der Klüh-Stiftung nominiert

Die Klüh-Stiftung mit Sitz in Düsseldorf fördert Innovation in der Medizin mit der Vergabe eines Förderpreises, der mit 25.000 Euro dotiert ist. So wurde im Oktober 2003 der Preis der Klüh-Stiftung an das Kuratorium ZNS vergeben, das Hannelore Kohl 1983 gegründet hat. Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl nahm den Preis für seine Frau entgegen. Im Jahr 2000 wurde die Neurologische Klinik der Universität Würzburg mit dem Förderpreis der Klüh-Stiftung geehrt, den Prof. Ralf Gold entgegen nahm. In diesem Jahr ist die ALS-Ambulanz der Charité für den Preis der zur Förderung von Innovationen in Wissenschaft und Forschung nominiert.
Dr. Thomas Meyer wird den Preis am 16.11.2006 in Düsseldorf erhalten. Die Förderung erfolgt für ein Forschungsvorhaben zur Behandlung der ALS-Kachexie. Dabei handelt es sich um einen unerwünschten Gewichtsverlust bei der ALS, der ein negativer Prognosefaktor im ALS-Krankheitsverlauf darstellt und ein eigenständiges Therapieziel verkörpert. Mit der Nominierung der ALS-Ambulanz durch die Klüh-Stiftung verstärkt die Stiftung den Schwerpunkt der neurologischen Therapieforschung, für die nur eingeschränkt öffentliche Mittel bereitgestellt werden. Die Klüh-Stiftung des international tätigen Multidienstleisters Klüh-Service-Management (18.000 Mitarbeiter) hat in den letzten Jahren mehr als 350.000 Euro ausgelobt (überwiegend für Bereiche medizinischer Forschung).