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Abschluss des 20. International Meeting on ALS/MND in Berlin durch Prof. Dr. Thomas Meyer, Charité Berlin.

Was ist ALS?

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine der schwersten Erkrankungen des Menschen, die im Verlauf von Monaten bis wenigen Jahren zu einer Lähmung des Körpers führt. In der Folge erleiden die Betroffenen eine motorische Bewegungslosigkeit, so dass sie in allen Verrichtungen des täglichen Lebens auf Hilfe, Zuwendung und Pflege angewiesen sind. Weiterhin kommt es zu einer Sprechstörung, während das Sprachverständnis und die Denkfunktionen vollständig erhalten bleiben. Eine Schluckstörung macht oft eine künstliche Ernährung erforderlich.

Durch eine ALS-bedingte Minderung der Atemfunktion führt die Erkrankung zum Tod oder zur Notwendigkeit einer Beatmungstherapie. Die Häufigkeit der ALS wird unterschätzt: 6000 Menschen sind in Deutschland betroffen, etwa 1500 Personen erfahren jährlich die Diagnose einer ALS.

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